Kinderschuhe kaufen. Eigentlich eine ganz normale Angelegenheit. Trotzdem für mich alle Jahre wieder ein Wahnsinn. Meine Kriterien sind wohl zu streng. Solange die beiden Jüngsten noch in meinem Einflussbereich sind, sollen es halbwegs vernünftige Treter sein. Ethisch vertretbar wäre auch schön. Robust sowieso. Und haltbar. Schön wäre schön. Und bezahlbar. Alles relativ. Schön ist natürlich, wenn zwillinge sich für zwei gänzlich verschiedene Modelle erwärmen. Schade nur, wenn das eine Schuhpaar nach gerade mal vier Wochen aufgibt. Also umtauschen, auf bewähretes Modell umsteigen. Demnächst haben alle Mädels in der Familie wohl die gleichen Schuhe. Aber nur meine waren ein Schnäppchen. Welches Mädchen im Schuhgöße-Vierzig-Alter trägt solche Schuhe in solch einer Farbe. Das kann nur ein altes Mädchen sein. Jetzt sind alle zufrieden. Aber finanziell ist so ein Schuhkauf ansonsten kein Spaß. Gut, dass die Mädels ansonsten weitgehend mit Flohmarktklamotten hinkommen. Noch.
Sonntag, 30. September 2012
Samstag, 29. September 2012
Umfairteilen
Vor Jahren haben wir uns mal auf dem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin getroffen. Passt thematisch gut zur Demo in Frankfurt heute. Lesen!
Freitag, 28. September 2012
Bauschmerzen
Langsam werde ich nervös. Sorge, ob die Entscheidung richtig war. Normalerweise freue ich mich auf das Wochenende. Nun sehne ich den Montag herbei und hoffe, dass er nie kommt.
Donnerstag, 27. September 2012
Geschenke
Der Abschied von der Arbeit bedeutet vor allen Dingen Abschied von sehr lieben Menschen. Am Nachmittag meines letzten Arbeitstages versuchen wir uns die Trennung mit Kuchen zu versüßen. Ich bekomme einen riesigen Blumenstruß überreicht und eine große Schachtel voller Geschenke. Ich bin gerührt. Hoffentlich finde ich immermal Zeit für einen Besuch.
In den vielen kleinen Päckchen sind diverse wunderschöne Papeterieartikel, Nervennahrung und Fotos verborgen. Ich freue mich schon darauf, die Stofftasche demnächst einzuweihen.
Mittwoch, 26. September 2012
Abschied
Letzter Arbeitstag an der Uni nach dreizehn Jahren. Als ich frühmorgens meinen Flur betrete, zieht die Lichttechnik der Natur alle Register. Wie soll man da nicht wehmütig werden.
Dienstag, 25. September 2012
Alltagsperlen
Ich bin kein Fan von Bügelperlen. Meine jüngsten Töchter schon. Einen ganzen Kasten mit Werken aus ihrer kurzen Hortzeit und von Nachmittagen bei der Oma stand die ganze Zeit herum. Neulich auf dem Klo kam mir dann der Gedanke, dass es Orte gibt, die sogar durch Plastikperlen schöner werden. Die Büglerinnen sind begeistert.
Montag, 24. September 2012
Winterfest
Damit bei den Bienen keine Maus einzieht und sie sich außerdem gegen Wespen und sonstige Räuber leichter verteidigen können, wird im Herbst die Haustür verkleinert. Machts euch gemütlich, Mädels!
Sonntag, 23. September 2012
Elternwanderung
Einmal im Jahr lade die Pfadfinder dazu ein. Immer wieder schön. Wegweiser waren diesmal wir. Dank der Vortour kein Problem.
Samstag, 22. September 2012
Dämmerstündchen
Gestern ein Eintrag in einem meiner Lieblingsblogs über die kuschelige Freude an einer vorlesenden großen Schwester. Abends dann diese Szene bei uns. Die (14 Minuten...) ältere Zwillingsschwester liest der jüngeren vor. Die hat das Lesen noch nicht für sich entdeckt. Wozu, wenn man eine lesende Schwester hat? War mit dem Sprechen damals genauso. Die eine hat alles geordert, die andere hat immer nur ein "ich auch" hinterhergeschoben. Aber wenn man mal mit ihr alleine unterwegs war, hat sie nicht aufgehört zu quasseln, konnte also sehr wohl sprechen. Wird mit dem Lesen ähnlich werden, vermute ich.
Freitag, 21. September 2012
Am Küchentisch
Freier Freitag mit diversen Routinearbeiten. Abarbeiten eines lange unerledigten Papierstapels am Küchentisch. Mit tröstlichem Blick auf die rote Ecke. Das waren noch Zeiten...
Donnerstag, 20. September 2012
Mauerspechte
Unser Zweitgarten ist von einer alten Mauer umgeben. Aus unserer Perspektive ist sie etwa Hüfthoch. Vom öffentlichen Teil des Gartens aus gesehen ist sie deutlich stattlicher. Alle alten Gemäuer hier sind mit Efeu überwuchert. Und zum teil wachsen auch Bäume auf Mauern. Kaum zu sehen, weil also von uraltem Efeu verdeckt, war der dicke Stamm eines Ahornbaumes, der einen großen Riss in unserer Gartenmauer bewirkt hat. Nun diskutieren Garten- und Bauamt die Schuldfrage, denn das Ausmaß war nach entfernen des Bewuchses schlimmer als befürchtet. Wir hatten die Rodung des Ahorns seit Jahren angemahnt. Wird nun wohl eine längere Baustelle.
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| oben links ist das Problem zu sehen |
Mittwoch, 19. September 2012
Dienstag, 18. September 2012
Dicke Kartoffeln
... für dumme Bauern. Absolutes Neuland für uns. Im Frühjahr aus Übermut beim Gute-Dinge-Laden ein Tütchen mit alten Kartoffelsorten mitgenommen. Die Zwillinge haben sie im Garten verbuddelt. Das ist das Endergebnis.
Gut, dass die jüngsten Kinder die Warnhinweise noch nicht lesen konnten:
"Alle Jahre wieder: unerwünschte Kartoffelsorten. Nur für die Vitrine.
Zur Aussaat und Vermehrung bieten wir Ihnen diese seltenen Knollen nicht an (denn dann wären sie Pflanzgut, was sie aber nicht sein dürfen), zur Verspeisung bieten wir sie Ihnen auch nicht an (denn dann wären sie Speisekartoffeln, was sie aber infolge mangelnder Sortenreinheit und uneinheitlicher Kocheigenschaften auch nicht sein dürfen). Lassen Sie sie daher weder in einen Kochtopf noch in ein gut vorbereitetes Kartoffelbeet fallen - letzteres vor allem dann nicht, wenn Sie sie einige Wochen vor dem Legen zwischen den Augen geteilt haben sollten, denn dann wachsen noch viel mehr daraus, und das darf nicht geschehen."
Zur Aussaat und Vermehrung bieten wir Ihnen diese seltenen Knollen nicht an (denn dann wären sie Pflanzgut, was sie aber nicht sein dürfen), zur Verspeisung bieten wir sie Ihnen auch nicht an (denn dann wären sie Speisekartoffeln, was sie aber infolge mangelnder Sortenreinheit und uneinheitlicher Kocheigenschaften auch nicht sein dürfen). Lassen Sie sie daher weder in einen Kochtopf noch in ein gut vorbereitetes Kartoffelbeet fallen - letzteres vor allem dann nicht, wenn Sie sie einige Wochen vor dem Legen zwischen den Augen geteilt haben sollten, denn dann wachsen noch viel mehr daraus, und das darf nicht geschehen."
Lecker, alle, auch wenn manche optisch gewöhnungsbedürftig waren. Aber sogar die Mädels haben sich getraut.
Montag, 17. September 2012
Segway
Hatten wir einem Freund zum 50. Geburtstag geschenkt. Eine Tour mit diesen Teilen - mit seinen Freunden. Mein Mann war gleich raus. Ich habe den Spaß mitgemacht. Ich würde sowas aus eigenem Antrieb nicht machen, meine Wünsche wären andere. Aber wir hatten gestern eine lustigen Vormittag. Bei herrlichem Wetter ging es zwei Stunden mit den Dingern durch den Wald. Ich kann nun sagen, dass ich es mal gemacht habe. Ich muss es aber nicht nochmal machen. Geräusch und Körperhaltung haben mich vielleicht zu sehr ans Rasenmähen erinnert. Vor ein paar Jahren hatte wir mal so eine Geburtstagstour mit den unterschiedlichsten gemieteten Liegerädern gemacht. Das fand ich lustiger und es gab sogar tolle Fahrzeuge mit denen man die Kinder mittransportieren konnte. Diemal waren sie außen vor, kamen mit dem Mann zum Mittagessen im Biergarten nach. Auch schön.
Sonntag, 16. September 2012
Bienen wiegen
Alle in einer Reihe anstellen, nicht drängeln, maximal in Zehnergrüppchen auf die Waage...
So kann man es sich Vorstellen, das Wiegen der Bienen. Gewogen haben wir aber die ganze Kiste, hochkant gekippt, mit dem Dachüberstand auf der Personenwaage. Zum Abschätzen des Wintervorrats zieht man vom Gesamtgewicht (35 kg) das Leergewicht (20 kg) der Kiste ab und das geschätzte Gewicht des Volkes (ca. 7 kg). Bleiben etwa 8 kg Honigvorräte übrig, zwölf wären bei einem Volk diese Grüße gut. Also müssen noch 4 kg als Zuckerlösung zu gefüttert werden und zwar schleunig, wir sind etwas spät dran. Der August ging irgendwie rum wie nix und der September ist auch schon halb vorbei...
Samstag, 15. September 2012
Technik
Unser Wäschetrockner ist kaputt. Ein Markengerät. Seit drei Jahren ärgern wir uns mit dem Ding rum. Wärmepumpentrockner. Super energiesparend, aber wohl auch recht anfällig. Gestern war der Kundendienst da. Er rät zum Austauschgerät ab 250,- €. Alternativ eine Reperatur für 180,- €. Wir sind frustriert. Ich brauche nicht alle drei Jahre einen neuen Trockner. Solche Entscheidungen hasse ich. Die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und man hat immer das Gefühl, das Falsche getan oder veräppelt worden zu sein. Im Moment trocknen Sonne und Wind für uns. Das wird aber im Winter nicht funktionieren.
Freitag, 14. September 2012
Biokiste
Ab Oktober werde ich vier Tage in der Woche zum Arbeiten unterwegs sein- Das heißt, die Zeit für Haushaltsorganisation ist noch begrenzter. Auf andere Schultern um verteilen lässt sich auch nicht mehr allzuviel. Ein großer Posten ist der Wocheneinkauf. Aus Gründen der Zeitersparnis kaufen wir - bis auf Brot und ab und an etwas Obst/Salat - nur einmal in der Woche ein. Das erfordert entsprechende Planung, auch bei der Rezeptauswahl. Montag bis Donnerstag essen wir alle in der Schule und auf der Arbeit. Bleibt das Wochenende und ein bisschen was zusätzlich zum buchstäblichen Abendbrot. Bisher war der Donnerstag immer mein Einkauftag.
Seit ein paar Wochen haben wir eine Biokiste abonniert. Ein Teil der Nachbarschaft tut das schon länger, also fährt der Transporter nicht extra wegen uns hier vorbei. Geliefert wird am Freitag früh. Sehr früh. Wenn ich kurz nach 6.00 Uhr die Zeitung reinhole, steht schon alles bereit. Hat was von Heinzelmännchen. Fazit bisher: Feine Sache! Alles ist sehr frisch, reif, regional und lecker. Die Rezepte sind einfach nachzukochen, die noch fehlenden Zutaten kann ich auf dem Heimweg von der Arbeit oder zu Hause mit dem Fahrrad einkaufen. Schön, meinen einzigen Wochentag zu Hause dann nicht mit Autofahren verbringen zu müssen. Auf dem Lieferschein sind rückseitig die Rezepte abgedruckt und eine Rezeptvorschau für die nächste Woche. So weiß ich, was es gibt, ob wir es mögen und was ich ergänzend bestellen/einkaufen muss. Ich bin ein ausgesprochener Rezeptkocher, total unkreativ im Improviesieren. Also für mich perfekt. Die Abwicklung geht ganz unkompliziert über den Online-Shop. Ergänzungen, Streichungen, Lieferpausen. - alles kein Problem und noch am Vortag der Lieferung möglich. Weiterer Vorteil: Wir haben deutlich weniger Müll, das hatte mich bei den Bio-Sachen aus dem Supermarkt zunehmend genervt. Jede Gurke in Plastik eingeschrumpft, Tomaten, Karotten, Zucchini, Kräuter in Plastikboxen, Salat und Kartoffeln in der Tüte, Zwiebeln im Plastiknetz. Die konventionellen Produkte gab es stets lose... Bei der Kiste gibt es nur eine große Tüte zwischen Kiste und Ware. Und die lässt sich wunderbar als Mülltüte verwenden. Muss ich also auch nicht mehr kaufen. Insgesamt geben wir sogar etwas weniger für Lebensmittel aus als zuvor. Wahrscheinlich, weil ich jetzt noch gezielter durch den Supermarkt hechte, da landet weniger Schnickschnack im Wagen.Donnerstag, 13. September 2012
UFO I
Herbstzeit. Zeit der UnFertigen-Objekte. Das erste UFO dieses Herbstes ist ein Dreieckstuch. Angefangen über Silvester in der Schweiz, dümpelte das Projekt mit steigender Außentemperatur und Maschenzahl zunehmend vor sich hin. Die Woche in der abgeschiedenen Berghütte ließ mich den Faden wieder aufnehmen. Der gestrickte Teil war danach fertig. Nun kommt noch eine gehäkelte Borte drumherum. Das Buch mit der Anleitung ist mir neulich in der Stadtbücherei begegnet. Ich glaube ich werde es mir kaufen müssen, so toll ist es.
Mittwoch, 12. September 2012
Autsch
Ohrlochstechen hängt bei uns wohl mit Schule zusammen. Die ersten Ohrlöcher gab es von der Großmutter - in Absprache mit uns - zur Einschulung. So hat sie es bisher bei all ihren Enkelinnen gehalten. Nun hat unser großes Mädchen ein prima Schuljahr hinter sich gebracht, so dass wir uns nach fast zwei Jahren intensiven wünschens ihrerseits, dazu durchgerungen haben, ihr den langgehegten Wunsch zu erfüllen. Mir widerstrebt es ja nach wie vor, ich habe wohl immer den unversehrten Babykörper vor meinem inneren Auge. Meine liebe Kollegin sagt immer: "Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass da ein Loch (wahlweise: Bild) ist, dann wäre da eins!" Mit Teenagern muss man manchmal über den eigenen Schatten springen. Was nicht heißt, dass jetzt jedes Jahr ein Blechteil hinzu kommt. Das muss reichen. Zumindest solange wir noch etwas einzuwilligen haben. Insgesamt bin ich zuversichtlich, dass die Tochter ihr Erwachsenendasein nicht schwerpunktmäßig mit dem Sammeln von Körperschmuck verbringen wird.
Dienstag, 11. September 2012
Dufte Geschenke
Lavendelsäckchen zum Anstecken von der Nachbarin. Visitenkarten mal anders. Nette Idee. Die kleinen Mädels haben sich sehr drüber gefreut.
Montag, 10. September 2012
Kunst im Park
Blick aus unserem Garten in den öffentlichen Garten. Eine Art Park. Letztes Wochenende mit einer Kunstausstellung. Wir waren im Garten am Werkeln und hatten Logenplätze.
Sonntag, 9. September 2012
Dschungel
Brombeeren sind eine feine Sache. Ich liebe sie sehr und wir haben eine Menge davon im Garten schräg gegenüber. Allerdings muss man sie alljährlich in ihre Grenzen weisen. Das habe ich gestern erfolgreich getan. Jetzt werde ich mal meine Wunden einbalsamieren...
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Samstag, 8. September 2012
Was bleibt
Hat uns sehr nachdenklich gemacht. Eine ganze Weile über die Leichen im Keller unserer Familien gesprochen und über das, was man Eltern/Geschwistern gerne mal sagen würde und was lieber nicht. Schöner Film.
Freitag, 7. September 2012
Hauptsache gesund
Als ich heute meinen Laborbefund und mein Attest bei der Hausärzten abhole, treffe ich eine alte Bekannte. Wir gehen spontan einen Kaffee trinken und ich erfahre, dass sie regelmäßig beim Arzt ist. Rheuma. Mit Anfang fünzig. Es beschäftigt mich. Wie schnell sich ein Leben verändern kann. Ich bin so dankbar, dass meines so ist, wie es ist. Und hoffentlich noch lange im Wesentlichen so bleibt.
Donnerstag, 6. September 2012
Verpflastert
Um demnächst meine neue Arbeitsstelle anzutreten habe ich ein ärztliches Attest gebraucht. Keine Ahnung, ob das zulässig ist. Ich bin zum Glück gesund, deshalb war es mir egal. Nervig ist nur, dass ein kleines Kunststück ist, mir Blut abzunehmen. Zwanzig Minuten haben zwei Arzthelferinnen gebraucht. Das ist immer so. Liegt wohl an den Venen und am eher niedrigen Blutdruck.
Mittwoch, 5. September 2012
Dienstag, 4. September 2012
Dusseliger Dienstag
Es gibt Tage, die fangen schon so komisch an. Morgens fällt als erstes der Blick auf den Kalender. Gestern Abend wäre ein Elternabend gewesen. Ah ja. Kein großes Drama, kann man schon mal verpassen. Geht die Welt nicht von unter. Aber manchmal zieht sich dieses Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit dann auch durch den Rest des Tages. Heute war das so. Da hilft nur, früh ins Bett zu gehen.
Montag, 3. September 2012
Kunterbunt
Noch eine Erinnerung an die Ferienspiele. Batikshirts. Sie werden geliebt und die Mädels waren darum froh über einen kühleren Tag. Endlich konnte man sie anziehen. Nach dem Waschen war die Farbe dann tatsächlich noch so wie vorher. Der Soßenfleck allerdings leider auch...
Sonntag, 2. September 2012
Buchberg
Demnächst steht eine kleine Sonntagswanderung an, die wir organisieren. Um die Dauer besser abschätzen zu können, haben wir heute eine Vortour gemacht. Am Ende gab es am Buchbergturm eine äußerst leckere Pizza und einen traumhaften Blick bis Frankfurt.


Samstag, 1. September 2012
Offenes Haus
Die älteste Tochter wird ausgehfreudig. Gestern also ein Konzert, zu dem sie und ihre engsten Freundinnen via Gästeliste gehen konnten. Praktisch, wenn der Stiefsohn des Sängers in die Parallelklasse geht. Das Ganze war in Fahrradnähe zum alten Haus, also wurde unser Fahrradfuhrpark mobilisisiert und ich hatte fünf Teenager als Übernachtungsgäste und zum späten Frühstück. Viele stöhnen ja über dieses Alter. Pubertät. Klingt wie eine Krankheit. Ich kann dieser Phase viel positives abgewinnen. Ich finde nicht nur Babys süß. Teenager sind nicht die uneingeschränkten Fans der Eltern, wie jüngere Kinder es sind. Man muss authentisch sein, prinzipientreu und trotzdem bereit, an sich zu arbeiten. Mit kleinen Kindern kann man sich immernoch einreden, selbst jung zu sein. Das ist mit Teenagern vorbei. Da reicht Jugendwahn nicht als Lebensmotto. Es macht einen riesen Spaß, wenn Kinder langsam erwachsen werden. Und man selbst vielleicht auch endlich. Wenigstens annähernd.
































