Ich bin kein Fan von Bügelperlen. Meine jüngsten Töchter schon. Einen ganzen Kasten mit Werken aus ihrer kurzen Hortzeit und von Nachmittagen bei der Oma stand die ganze Zeit herum. Neulich auf dem Klo kam mir dann der Gedanke, dass es Orte gibt, die sogar durch Plastikperlen schöner werden. Die Büglerinnen sind begeistert.
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Dienstag, 25. September 2012
Sonntag, 23. September 2012
Elternwanderung
Einmal im Jahr lade die Pfadfinder dazu ein. Immer wieder schön. Wegweiser waren diesmal wir. Dank der Vortour kein Problem.
Samstag, 22. September 2012
Dämmerstündchen
Gestern ein Eintrag in einem meiner Lieblingsblogs über die kuschelige Freude an einer vorlesenden großen Schwester. Abends dann diese Szene bei uns. Die (14 Minuten...) ältere Zwillingsschwester liest der jüngeren vor. Die hat das Lesen noch nicht für sich entdeckt. Wozu, wenn man eine lesende Schwester hat? War mit dem Sprechen damals genauso. Die eine hat alles geordert, die andere hat immer nur ein "ich auch" hinterhergeschoben. Aber wenn man mal mit ihr alleine unterwegs war, hat sie nicht aufgehört zu quasseln, konnte also sehr wohl sprechen. Wird mit dem Lesen ähnlich werden, vermute ich.
Mittwoch, 12. September 2012
Autsch
Ohrlochstechen hängt bei uns wohl mit Schule zusammen. Die ersten Ohrlöcher gab es von der Großmutter - in Absprache mit uns - zur Einschulung. So hat sie es bisher bei all ihren Enkelinnen gehalten. Nun hat unser großes Mädchen ein prima Schuljahr hinter sich gebracht, so dass wir uns nach fast zwei Jahren intensiven wünschens ihrerseits, dazu durchgerungen haben, ihr den langgehegten Wunsch zu erfüllen. Mir widerstrebt es ja nach wie vor, ich habe wohl immer den unversehrten Babykörper vor meinem inneren Auge. Meine liebe Kollegin sagt immer: "Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass da ein Loch (wahlweise: Bild) ist, dann wäre da eins!" Mit Teenagern muss man manchmal über den eigenen Schatten springen. Was nicht heißt, dass jetzt jedes Jahr ein Blechteil hinzu kommt. Das muss reichen. Zumindest solange wir noch etwas einzuwilligen haben. Insgesamt bin ich zuversichtlich, dass die Tochter ihr Erwachsenendasein nicht schwerpunktmäßig mit dem Sammeln von Körperschmuck verbringen wird.
Samstag, 1. September 2012
Offenes Haus
Die älteste Tochter wird ausgehfreudig. Gestern also ein Konzert, zu dem sie und ihre engsten Freundinnen via Gästeliste gehen konnten. Praktisch, wenn der Stiefsohn des Sängers in die Parallelklasse geht. Das Ganze war in Fahrradnähe zum alten Haus, also wurde unser Fahrradfuhrpark mobilisisiert und ich hatte fünf Teenager als Übernachtungsgäste und zum späten Frühstück. Viele stöhnen ja über dieses Alter. Pubertät. Klingt wie eine Krankheit. Ich kann dieser Phase viel positives abgewinnen. Ich finde nicht nur Babys süß. Teenager sind nicht die uneingeschränkten Fans der Eltern, wie jüngere Kinder es sind. Man muss authentisch sein, prinzipientreu und trotzdem bereit, an sich zu arbeiten. Mit kleinen Kindern kann man sich immernoch einreden, selbst jung zu sein. Das ist mit Teenagern vorbei. Da reicht Jugendwahn nicht als Lebensmotto. Es macht einen riesen Spaß, wenn Kinder langsam erwachsen werden. Und man selbst vielleicht auch endlich. Wenigstens annähernd.
Sonntag, 26. August 2012
Winzlinge
"Wir sind 20 Jahre alt" prangt selbstbewusst auf einem Transparent und zahlreichen T-Shirts, als ich zur Jubiläumsfeier der ehemaligen Kindergrippe meiner Kinder komme. Waren die Stühle schon immer so klein? Haben meine Mädels mal darauf gesessen, ohne mit den Füßen ganz bis zum Boden zu kommen? Muss wohl so gewesen sein. Vor 14 Jahren war ich Vorsitzende dieser Elterninitiative und noch alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter. Die Einrichtung sollte mich entlasten, mir das Arbeiten und somit finanzielle Unabhängigkeit ermöglichen. Dann wurde überraschend das städtische Gebäude, in dem die Einrichtung damals war, komplett umgebaut. Die Betriebserlaubnis war dahin, neue Räumlichkeiten mussten gefunden werden. Die Stadt zuckte nur mit den Schultern. Einige Monate mussten in einem Provisorium überbrückt werden. Hätte sich damals nicht eine ganz liebe Frau nach einem verzweifelten Zeitungsartikel an uns gewandt, es gäbe die Einrichtung nicht mehr. Ältere Herrschaften, die sich freiwillig einen Kindergarten ins Haus holen, ich finde es heute noch unglaublich. Ein kleines Wunder. Mit den Zwillingsmädels konnte ich Jahre später selbst die Früchte meines Engagements ernten und die Zeit dort erstmals genießen. Ich habe mich sehr gefreut sie wieder zu sehen - Einrichtung und Frau. In sehr entspannter Atmosphäre habe ich dem bunten Treiben zugesehen und gedacht, dass es sich gelohnt hat. Ich bin damals zwar am Stock gegangen, aber es hat sich gelohnt. Nicht nur für meine eigenen Kinder. Ein sehr gutes Gefühl.
Samstag, 25. August 2012
Puppentheater
Handpuppen, von den Zwillingen bei den Ferienspielen gebastelt. Die eine ziert rückwärtig eine feine Frisur.
Die andere enpuppt sich nach der Wende als Tiger. Sie grüßen derzeit fröhlich vom Klavier.
Die andere enpuppt sich nach der Wende als Tiger. Sie grüßen derzeit fröhlich vom Klavier.
Samstag, 7. April 2012
Verstrickt
Die Schule meiner Kinder bringt ihnen in der 1. Klasse das Stricken bei. Erfolgreich. Obwohl keins der Kinder Liesel oder Bärbel heißt.
Seither bevölkern 7 Zwerge unser Haus.
Mit Betten. Reisebetten.
Außerdem Hasen.
Und zwei dicke weiße Katzen.
Hühner sowieso.
Donnerstag, 5. April 2012
Bunter Donnerstag
Mittwoch, 4. April 2012
Alter Kram
Ich gehe gerne auf Flohmärkte.
Meine Kinder nehme ich oft mit. Manchmal möchten sie auch etwas kaufen. Das muss mir nicht zwangsläufig gefallen. Wir wägen ab, die Dinge finden nicht leicht den Weg in unser Haus. Herzenswünsche werden aber erkannt und - wenn erschwinglich - berücksichtigt. Allerdings passiert es in letzter Zeit immer häufiger, dass meine Kinder etwas geschenkt bekommen. Einige Verkäufer versuchen auf diesem Weg Dinge loszuwerden, die sich ohnehin kaum verkaufen lassen. Ich meine nicht Dinge, für die sich meine Kinder interessiert haben. Irgendetwas. Oft sind die Kinder selbst peinlich berührt. Sie stehen einfach an einem Stand und schauen und schwups bekommen sie irgendwelchen Kram in die Hand gedrückt. Schenk ich dir. Na danke!
Sonntag, 1. April 2012
Sonntagsei
Das jüngere Zwillingskind ist nun auch im Strickfieber. Jedes Sonntagsei wird ab sofort von einem Hühnchen gewärmt. Schließlich dauert es immer eine Weile, bis alle endlich am Tisch sitzen.
So gestärkt dann mit dem Rad zum Trödelmarkt. Kalte Finger geholt. Am Mittag war es aber warm genug, um Flammkuchen auf dem Bauernmarkt zu essen. Und Crêpe. Auch der Chardonnay war lecker. Sonntagswonnen. Etwas getrübt war die Stimmung trotzdem. Die Galle meiner Mutter ist akut entzündet und wird noch diese Woche gehen müssen.


















