... für dumme Bauern. Absolutes Neuland für uns. Im Frühjahr aus Übermut beim
Gute-Dinge-Laden ein Tütchen mit alten Kartoffelsorten mitgenommen. Die Zwillinge haben sie im Garten verbuddelt. Das ist das Endergebnis.
Gut, dass die jüngsten Kinder die Warnhinweise noch nicht lesen konnten:
"Alle Jahre wieder: unerwünschte Kartoffelsorten. Nur für die Vitrine.
Zur Aussaat und Vermehrung bieten wir Ihnen diese seltenen Knollen nicht
an (denn dann wären sie Pflanzgut, was sie aber nicht sein dürfen), zur
Verspeisung bieten wir sie Ihnen auch nicht an (denn dann wären sie
Speisekartoffeln, was sie aber infolge mangelnder Sortenreinheit und
uneinheitlicher Kocheigenschaften auch nicht sein dürfen). Lassen Sie
sie daher weder in einen Kochtopf noch in ein gut vorbereitetes
Kartoffelbeet fallen - letzteres vor allem dann nicht, wenn Sie sie
einige Wochen vor dem Legen zwischen den Augen geteilt haben sollten,
denn dann wachsen noch viel mehr daraus, und das darf nicht geschehen."
Lecker, alle, auch wenn manche optisch gewöhnungsbedürftig waren. Aber sogar die Mädels haben sich getraut.