Mittwoch, 15. August 2012

Ferienwoche 3

Weiter geht es, wir schlagen unsere Zelte am Lago d'Iseo auf. Ein heftiges Gewitter zieht heran, Sturmböen, früh ist es dunkel. Wir verkriechen uns tief in unseren Schlafsäcken. Eine unruhige Nacht, auf die ein überaus friedlicher Morgen folgt.

Wir können uns gar nicht satt sehen. Und kommen die nächsten Tage kaum aus dem Wasser raus. Eins der Kinder stellt auf dem Markt im Ort fest, dass das Taschengeld für den Kauf eines Delfins reicht...


Zum Abschied grillen dann auch wir. Um uns herum war das das allabendliche Ritual. Wie immer sitzen wir auf der Mauer und genießen die Aussicht. Und kommen mit einem alleinreisenden Deutschen ins Gespräch. Er ist von Sizilien durch ganz Italien geradelt und will noch weiter über den Splügenpass bis München und dann mit dem Zug nach Hause. Im richtigen Leben ist er Cellist im Ensemble Resonanz in Hamburg.


Dann geht es langsam nach Hause. Einen Tag verbringen wir noch wandernd in den Dolomiten und besuchen die Hüttenwirtin, bei der wir früher öfter zum Skifahren einquartiert waren.






































Noch eine Übernachtung im Stubaital. Dann hat er uns wieder, le nord, so kommt es mir vor, als ich am Samstag im heimischen Bett wachwerde und es draußen gerademal 12° C hat.


Dies ist der 100. Post. Gutes Gefühl.